Leitung Kloster Herrnau:

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Generaloberin: 
Sr. Margaretha Tschische
http://www.eucharistie-schwestern.at

Stellvertretung und Verwaltung:
Sr. Barbara Grundschober,
Pastoralassistentin der Pfarre Waidring/Tirol

http://www.pfarre-waidring.at

Ratsschwestern:
Sr. Ancilla Raffl
Sr. Therese Auer 
Sr. Priska Weidenschilling

     
   
     

Ein Satz aus dem Alltag, der für mich so nachhaltig geworden ist……
Nach meiner Ausbildung  konnte ich in der pfarrlichen Seelsorge arbeiten.
Der Ortspfarrer war ein äußerst reger und fleißiger, spiritueller Seelsorger.  
Außerdem legte er im  Pfarrhaushalt  Wert auf Kultur.
Der Pfarrer war von kleiner Statur  und hatte z. B. Esstisch und 
die Stühle auf seine Größe angepasst schreinern lassen.  
Mittags war, so oft es ging, gemeinsames Mittagessen, häufig mit Gästen.
Einmal kam der Pfarrer  verspätet zum Mittagessen.  Wir standen da, warteten. 
Außer sich vor Aufregung  betrat er das Esszimmer, schlug mit der Faust auf 
den gedeckten Tisch so dass die  Gläser und Teller wackelten. 
Er schrie: „Jetzt komm Herr Jesus und mach deine Arbeit selber!“
Erschrocken über die Heftigkeit und tief betroffen über seinen Ausruf standen wir  da. 
Es stellte sich heraus, dass  eine Traditionalistin den Pfarrer  derart  in Zorn versetzt hatte. 

Dieser Satz:„Komm Herr Jesus und mache deine Arbeit selbst“, 
begleitet mich in all den Jahren meiner pastoralen und seelsorgerlichen Tätigkeit.
Bei allem Einsatz,  Mühen und Freuden, zugehen auf Menschen und mitgehen mit  
Menschen, mittragen und mitbeten,  begleitet mich seither die Bitte :

„Herr Jesus schau auf diese Menschen, es sind die Deinen. Sorge du,
bleib du bei diesen Menschen, führe du sie……
Lass mich diese Menschen zu Dir hin lieben, und gib die Kräfte die Not wenden können. 
Herr, die Menschen sind die Deinen“. Sr. Thereses

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   teiler

Ich heiße, Sr. Maria Barbara Grundschober und komme aus Leitzersdorf, einem kleinen Ort
nordöstlich von Wien, mitten im Weinviertel gelegen. Ich habe noch sechs Geschwister und
meine Eltern betrieben eine Landschaft. Mein Heimatpfarrer verstand es damals sehr gut,
mich mit Geschick für die verschiedensten Aufgaben in der Pfarre zu begeistern.
Freude und Spaß fand ich an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. 

Viele Gedanken beschäftigten mich –

                   -wohin geht mein Weg, mein Beruf, meine Sehnsucht? 


Soll ich eine pastorale Ausbildung machen - oder Ordensschwester werden -
eine Familie gründen und Kinder haben – wohin zieht es mich, welche Lebensform will ich wählen?
Ich beschloss in Wien die Lehranstalt für pastorale Berufe zu besuchen,
um vielleicht dort Klarheit für meinen Weg zu finden. Ich ging auch meiner
zweiten Sehnsucht nach und lernte verschiedene Ordensgemeinschaften kennen.
Ich war fasziniert von der Ausstrahlung und dem Leben der Schwestern und
trat bei den Eucharistieschwestern in Salzburg ein. 

Hier fand ich mein Wunsch Ordensschwester zu sein mit der pastoralen 
Aufgabe im Einklang.Wie in der Feier der Eucharistie sich Jesus im Brot
für die Menschen gibt, dürfen wir Brot für die Menschen sein, alle Sorgen und
unser Leben mit ihnen teilen. 


Seit vielen Jahren arbeite ich in der Pfarre Waidring als Pfarrassistentin. 
Die Begegnung mit den Menschen in Freud und Leid, das Mitgehen und Mittragen, 
Sakramente vorbereiten, gemeinsam die Feste feiern sind für mich Dienst und Auftrag. 
Ich erfülle es sehr gerne. Die verschiedenen Freundschaften die mir dadurch
zugewachsen sind, bereichern mein Leben und sind ein Geschenk.
Zwischendurch genieße ich in der Freizeit z. B. Schi fahren zu gehen und
persönlich kreativ zu sein.Gebet für- und miteinander und das Feiern der
Eucharistie tragen und prägen mein Leben und geben mir 
immer wieder neue Kraft für mein tägliches Leben.

 hernau Bar